SINGERHOFSCHRAMMELN

 

Wiener Lieder mit den Singerhofschrammeln

Drei Bayern schauen über die Grenzen

 

Und dieser Blick über die Grenzen lohnt allemal. Da wären dann zuvörderst unsere unmittelbaren Nachbarn – die Österreicher. Gerade mal ca. 850 Jahre her, dass sie auf einem Feld unweit von Straubing (genauer gesagt bei Barbing/Regensburg) ihren eigenen – von Bayern unabhängigen Weg einschlugen – haben sie es in dieser relativ kurzen Zeit geschafft mit einer Fülle von eigenem Liedgut zu brillieren. Als sprachlich uns unmittelbar verwand, hat deren kulturelles und musikalisches Schaffen eine gewisse „Interessanz“. So erfreuen uns die Protagonisten mit hervorragenden, musikalisch wie auch textlich anspruchsvollen Liedern, die uns beim Blick auf das innere Wesen des Österreichers stets teilhaben ließen. Vor allem die Wiener sind seit jeher in vorderster Front dabei: Georg Kreisler, Gerhard Bronner, Helmut Qualtinger, Hans Moser, Paul Hörbiger, Neuwirth's Extrem Schrammeln… um nur ein paar wenige zu nennen.

 

Die Musiker der Singerhofschrammeln haben auch einen Schritt über die musikalischen Grenzen gewagt: Die Musiker kommen aus dem Jazz und der Klassik, fanden sich zusammen, weil sie ihre Vorliebe zur Wiener Musik und den Wiener Liedern nicht mehr länger verbergen konnten und servieren seit einigen Jahren bereits ihre bekannte zartbittere, melancholische und heitere Mischung von Wiener Liedern – ein bisschen Moser, ein bisschen Kreisler, eine Brise Wiener Operettenseligkeit sind die Zutaten für ihre „Wiener Melange“.

 

In (fast) Original-Schrammelbesetzung spielen und singen:

 

Bernhard Schneider, Kontragitarre / Gesang

Helmut Weinzierl, Akkordeon / Gesang

Felix Weinmann, Geige

Um mal reinzuhören hier ein Link:
https://musi.gmachtin.bayern/?m=184